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Maronen, Lebkuchen und Zwetschgenmännchen: Ausflug zum Nürnberger Christkindelmarkt

Am Dienstag, 4. Dezember 2018, fuhren wir mit einer großen Gruppe mit dem Zug zum Christkindelmarkt nach Nürnberg. Unsere Bewohnerin Susi hat einen Bericht geschrieben.

In Nürnberg angekommen, wollten wir mit der U-Bahn in die Stadtmitte fahren. Wir wurden über Lautsprecher informiert, dass die Fahrzeiten wegen eines Bahn-Tunnel-Brand nicht eingehalten werden können. Unsere Betreuer konnten uns motivieren, die Strecke zu Fuß zurück zu legen. So liefen wir durch das eisigkalte, regnerische Nürnberg Richtung Christkindelmarkt. Von überall kamen die unterschiedlichsten Gerüche, es roch nach Weihnachten. Schon auf den ersten paar Metern konnten manche nicht wiederstehen und kauften eine Portion Maronen. Viele versuchten diese zum ersten Mal. Der eine war begeistert, der andere mochte sie überhaupt nicht. Da die Gruppe sehr groß war, teilten wir uns auf. Wir bummelten entspannt durch den Christkindelmarkt. Ein Stand war schöner als der andere. Es gab viele Zwetschgenmännchen- und Lebkuchenstände.

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Auffallend waren die vielen bunten Lebkuchen, die wir so noch nie gesehen hatten. Uns fiel auf, dass kurz vor zwölf Uhr alle Menschen um uns herum auf die Frauenkirche schauten. Mit dem Glockenschlag erblickten wir den Grund: das Männleinlaufen. Mit diesem Begriff bezeichnet der Volksmund das Umgehen der Figuren an der Kunstuhr am Westgiebel der Kirche, welches beim Vollschlag mittags zwölf Uhr durch den Mechanismus der betreffenden Uhr in Tätigkeit gesetzt wird und sie zu einem huldigenden Rundgang dreimal um den Kaiser schickt.

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Das Männleinlaufen wurde 1356 von Kaiser Karl IV. zur Erinnerung an die Goldene Bulle gestiftet. Eigentlich wollten wir uns auf dem Christkindelmarkt mit typischen, gut riechenden Köstlichkeiten stärken. Leider nieselte es immer wieder und es war den meisten zu ungemütlich. Jede Gruppe aß in einem anderen Restaurant zu Mittag. Danach flanierten wir noch einmal über den Markt, manche kauften noch Weihnachtsgeschenke ein.

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So langsam mussten wir uns schon wieder Richtung Bahnhof begeben. Die Zeit für einen kurzen Abstecher in den Handwerkerhof nahmen wir uns. Es war sehr interessant. Zu sehen gab es Blechspielzeug, Lederkunst, Lebküchnerei, Goldschmiede, Glaskunst, Töpferei und vieles mehr.

Als wir danach endlich im Zug saßen, bemerkten einige von uns ihre Müdigkeit. Manche schliefen, andere verarbeiteten ihre Eindrücke des Tages und einige waren nicht klein zu kriegen und schnatterten munter die ganze Fahrt durch. Trotz des ungemütlichen Wetters war es ein schöner Tag.

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Abteilungsleiter Betreutes Wohnen am Sommerberg
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